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Willkommen beim
Freizeitreferat

der Evangelisch-methodistischen Kirche

  Urlaub pur - Freizeiten der EmK
   
Titel 2014

Wir geben die Angebote für das neue Veranstaltungsjahr ein. Bitte haben Sie etwas Geduld bis die Seiten vollständig sind.

Die Winterfreizeiten 2013/2014 sind bereits online einsehbar.

In der Zwischenzeit können sie den neuen Katalog Urlaub 2014 schon mal als PDF heruntergeladen. Viel Spaß und Vorfreude beim Durchblättern.

Wohin werden Sie im neuen Jahr unterwegs sein? Was suchen Sie? Was planen Sie? Urlaub einfach nur so? Einen anderen Ort sehen, einmal Abstand gewinnen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen − Zeit haben für Begegnungen mit Gott und den Menschen?

Ich möchte Ihnen von einer Geschichte aus der Bibel erzählen. Es ist eine Reisegeschichte − und eine Geschichte vom Suchen eines Menschen nach Gott.
Da ist der Kämmerer, Schatzmeister und Finanzminister der Königin, aus Äthiopien. Er unternahm eine Reise nach Jerusalem. Was er dort erlebte weiß ich nicht. Vielleicht brauchte auch er einmal Abstand, eine Auszeit. Vielleicht betet er und suchte neue Orientierung. Auf alle Fälle ist er mit ein paar Schriftrollen in der Hand (vielleicht sein Souvenir) auf dem Heimweg. Er liest darin und versteht den Text nicht. Genau zu diesem Zeitpunkt findet eine Begegnung statt, die diese Reise zu etwas ganz Besonderem macht.
Philippus kommt dazu. Er ist ein Mann ohne Berührungsängste, ein Prediger mit Witz und Charme, schlagfertig und mit einem Gespür für das, wonach Menschen suchen und fragen. Philippus steht am Straßenrand. Der Wagen des Kämmerer fährt die Straße entlang und hält an. Philippus steigt ein. Zwischen den beiden entwickelt sich ein interessantes Gespräch.
Ich weiß nicht, ob Sie so einfach eine Reisebegleitung finden? Aber die Erfahrung, dass man auf Reisen leichter ins Gespräch kommt, konnten Sie bestimmt schon einmal machen − im Zug, im Hotel, auf dem Campingplatz ... unterwegs sind wir offener für Neues. „Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt”, schreibt der jüdische Theologe Martin Buber. Ich denke das stimmt! Auf Reisen kann so viel passieren, oft passiert es auch und das verändert uns dann.
Philippus teilt seine Hoffnung, seine Erfahrung, sein eigenes Suchen, Fragen und Finden mit dem Reisenden aus Äthiopien.
Erst dadurch gewinnt der Kämmerer eine neue Perspektive, die das Gehörte und Gelesene für ihn in einem neuen Licht erscheinen lassen. Er lässt sich taufen und am Ende dieser Geschichte heißt es von ihm: „Er aber zog seine Straße fröhlich.” Seine (vermutlichen) Probleme sind nicht alle weg, doch sein Leben hat sich verändert.

So eine Reise wie in dieser Geschichte (Apg. 8, 26 - 40) mit ganz besonderen Erlebnissen kann ich Ihnen leider nicht verspre- chen, aber sie können sich auf den Weg begeben. Freizeiten, Reisen oder auch Tage der Besinnung bieten eine gute Möglichkeit für Begegnungen, für Gespräche die eine neue Perspektive ermöglichen und für gute Gemeinschaft.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit in der Sie fröhlich unterwegs sind und die Gewissheit, dass Jesus uns auf allen Wegen Reisebegleiter ist.

Ihnen eine erholsame und gesegnete Urlaubszeit.

Annett Richter